Was Fördermittel für Sie konkret bedeuten können
Förderprogramme reduzieren nicht nur den Zinssatz, sondern ganz konkret Ihre Investition. Unten sehen Sie typische Größenordnungen – im Einzelfall rechne ich Ihre geplanten Maßnahmen detailliert durch.
Fördervorteil mit iSFP
Mehr Zuschuss durch Sanierungsfahrplan
Gleiche Maßnahme – aber deutlich bessere Förderung mit iSFP.
Differenz
7.500 €
bei derselben Maßnahme
Mit iSFP
- 20 % Förderung
- bis 60.000 € förderfähige Kosten
- ⇒ bis zu 12.000 € Zuschuss
Ohne iSFP
- 15 % Förderung
- nur bis 30.000 €
- ⇒ max. 4.500 € Zuschuss
👉 Das ist kein Detail, sondern ein Unterschied von 7.500 € bei derselben Maßnahme.
Energieberatung & iSFP
bis 650 €
Für Ein- und Zweifamilienhäuser kann der Staat bis zu 50 % der Beratungskosten übernehmen – bis zu 650 €. Bei Mehrfamilienhäusern sind bis 850 € möglich. Das senkt Ihre Einstiegskosten für eine fundierte Entscheidungsgrundlage.
Einzelmaßnahmen
30–70 %*
Je nach Maßnahme (z. B. Wärmepumpe, Dämmung, Fenster) und Rahmenbedingungen sind Zuschüsse im Bereich von 30 % und darüber möglich. Ich prüfe, welche Programme zu Ihrem Gebäude, Ihrem Einkommen und Ihrem Zeitplan passen.
*Spannbreite, abhängig von Programmstand & individueller Situation.
Effizienzhaus mit KfW-Kredit
Kredit je Wohneinheit*
Für eine Effizienzhaus-Sanierung können Kredite je Wohneinheit mit Tilgungszuschüssen genutzt werden. Entscheidend ist, welche Effizienzhaus-Stufe Ihr Gebäude nach der Sanierung erreicht.
*Höhe und Konditionen abhängig vom jeweils gültigen Programm.
Konkrete Beispielrechnungen
Die folgenden Szenarien sind vereinfachte Beispielrechnungen, damit Sie ein Gefühl für die Größenordnung bekommen. Im Rahmen der Beratung rechne ich Ihre Zahlen individuell und auf Basis der jeweils aktuellen Förderbedingungen.
Beispiel 1 – Heizungstausch EFH
- Gebäude: Einfamilienhaus, Baujahr 1990
- Maßnahme: Austausch alter Gastherme gegen Wärmepumpe
- Investition: ca. 30.000 €
Annahme Förderquote: 30 %
Zuschuss: ca. 9.000 €
Verbleibende Kosten: ca. 21.000 €
Die tatsächliche Förderhöhe hängt u. a. von Technik, Einkommen, Kombination mit weiteren Maßnahmen und den aktuell gültigen Programmen ab.
Beispiel 2 – Gebäudehülle
- Gebäude: Zweifamilienhaus, Baujahr 1975
- Maßnahme: Fassadendämmung + neue Fenster
- Investition: ca. 60.000 €
Annahme Förderquote: 20 %
Zuschuss: ca. 12.000 €
Verbleibende Kosten: ca. 48.000 €
In Kombination mit weiteren Maßnahmen kann ein Effizienzhaus-Standard anvisiert werden, wodurch sich zusätzliche Fördermöglichkeiten ergeben.
Beispiel 3 – Effizienzhaus-Sanierung
- Gebäude: Mehrfamilienhaus mit 4 Wohneinheiten
- Maßnahme: Gesamtpaket zu einem Effizienzhaus-Standard
- Investition: ca. 300.000 €
Annahme Kreditrahmen: 4 × 120.000 € = 480.000 €
Möglicher Tilgungszuschuss: z. B. 10–20 % auf den Kreditbetrag
Hier entscheidet die konkrete Effizienzhaus-Stufe über Höhe von Kredit und Tilgungszuschuss. Ich berechne mit Ihnen, ob und wann sich ein solcher Sprung rechnet.
Alle Beispielrechnungen dienen nur der Veranschaulichung und ersetzen keine individuelle Fördermittelberatung.
Was die Fördermittelberatung umfasst
Förderprogramme sind komplex, ändern sich häufig und verlangen genaue technische Nachweise. Genau hier setze ich an: Ich übersetze Richtlinien in klare Entscheidungen und begleite Sie von der ersten Idee bis zur Auszahlung.
- ✓ Prüfung, ob und welche Förderprogramme zu Ihrem Vorhaben passen
- ✓ Abgleich mit iSFP bzw. Sanierungskonzept, damit Maßnahmen förderkonform sind
- ✓ Unterstützung bei der Antragstellung bei BAFA / KfW
- ✓ Technische Nachweise und Berechnungen (z. B. für BEG, Heizlast, Effizienzhaus-Nachweis)
- ✓ Begleitung bei Verwendungsnachweis, Rechnungen & Dokumentation
Typische Förderwege für Wohngebäude
- Energieberatung & iSFP: Geförderte Bestandsaufnahme, individueller Sanierungsfahrplan, klare Reihenfolge der Maßnahmen.
- Einzelmaßnahmen: z. B. Wärmepumpe, Dämmung, Fenster, Lüftung – Förderung nach BEG-EM / KfW, abhängig von Technik und Rahmenbedingungen.
- Effizienzhaus-Sanierung: Bündelung mehrerer Maßnahmen zu einem Effizienzhaus-Standard, Nutzung von Kredit + Tilgungszuschuss.
- Baubegleitung: Förderfähige Qualitätssicherung, damit die Umsetzung zur Planung passt.
Die konkrete Kombination hängt von Objekt, Baujahr, Nutzung und Investitionsvolumen ab. Im Erstgespräch klären wir, welche Route wirtschaftlich und fördertechnisch am sinnvollsten ist.
So läuft die Fördermittelberatung ab
Kostenloser Förder-Check
Sie schildern Ihr Vorhaben (z. B. Heizungstausch, Komplettsanierung). Wir prüfen kurz, ob Fördermittel grundsätzlich in Frage kommen.
Daten & Unterlagen
Ich erfasse die energetischen Kennwerte Ihres Gebäudes (Abrechnungen, Pläne, Fotos, ggf. iSFP) und gleiche sie mit den Richtlinien ab.
Konzept & Förderstrategie
Sie erhalten eine klare Empfehlung, wie Sie Ihr Projekt strukturieren und welche Förderprogramme sinnvoll kombinierbar sind.
Antrag & Begleitung
Ich unterstütze Sie bei der Antragstellung, dem technischen Nachweis und – falls gewünscht – bei der baubegleitenden Qualitätssicherung.
Häufige Fragen zur Fördermittelberatung
Kostet der Förder-Check etwas?+
Übernehmen Staat oder Bank die kompletten Beratungskosten?+
Muss der Förderantrag immer vor Auftragsvergabe gestellt werden?+
Wie oft ändern sich die Förderbedingungen?+
Förder-Check für Ihr Gebäude anfragen
Schreiben Sie mir kurz, welche Maßnahmen Sie planen und in welchem Zeitraum. Ich melde mich mit einem Vorschlag für das weitere Vorgehen und einem kurzen, kostenlosen Erstgespräch.