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Solarthermie – Wärme aus Sonnenenergie

Solarthermie nutzt die Sonnenenergie zur Erwärmung von Wasser – für Warmwasser oder zur Heizungsunterstützung. Eine solarthermische Anlage ist eine der effizientesten Möglichkeiten, erneuerbare Wärme im Gebäude einzusetzen.

Als Energieberater prüfe ich, wie gut Solarthermie mit Ihrer vorhandenen Heizung, Ihrem Dach und Ihrem Warmwasserbedarf harmoniert.

Solarthermie-Kollektoren auf einem Wohnhaus

Aufbau & Funktionsweise

Solarthermieanlagen bestehen aus Sonnenkollektoren, einer Solarstation, einem Wärmeträgerkreislauf und einem Speicher. Die Sonne erwärmt die Solarflüssigkeit, welche die Wärme in den Speicher transportiert.

Komponenten

  • Flach- oder Röhrenkollektoren
  • Solarpumpe und Regelung
  • Gedämmte Leitungen
  • Solarspeicher (Warmwasser oder Kombispeicher)
  • Sicherheits- & Entlüftungseinrichtungen

Systemvarianten

  • Warmwasser-Solarthermie: deckt 50–70 % des Warmwassers
  • Heizungsunterstützend: entlastet die Heizung im Frühjahr/Herbst
  • Kombination mit Biomasse oder Wärmepumpe: sehr effizient im Sommer

Typische Einsatzbereiche

  • Einfamilienhäuser mit gut geeigneter Dachfläche
  • Gebäude mit erhöhtem Warmwasserbedarf (z. B. Familien)
  • Kombination mit Wärmepumpe, Pelletkessel oder Gas-Brennwert
  • Heizungsanlagen mit Pufferspeicher

Als Energieberater prüfe ich Dachausrichtung, Verschattung, Speichergröße und hydraulische Einbindung – damit die Anlage ihren maximalen Nutzen entfalten kann.

Vorteile

  • Sehr hohe Effizienz bei der Warmwasserbereitung
  • Entlastung der Heizung – besonders in Übergangszeiten
  • Sehr lange Lebensdauer der Kollektoren
  • Gute Kombinierbarkeit mit Wärmepumpe oder Biomasse
  • Staatliche Förderung möglich

Nachteile

  • Benötigt geeignete Dachfläche und Speicher
  • Saisonale Schwankungen – im Winter geringerer Ertrag
  • Hydraulische Integration kann komplex sein
  • Warmwasserleitungen müssen gut gedämmt sein

Fördermöglichkeiten

Solarthermische Anlagen werden über verschiedene Programme (z. B. BEG) gefördert. Entscheidend sind Kollektorfläche, Ertrag und Speichergröße.

  • Förderung als Einzelmaßnahme oder im Rahmen des iSFP
  • Vorgaben zu Mindestkollektorfläche und Speicherinhalt
  • Förderboni bei Kombinationen (z. B. erneuerbare Heizsysteme)

Ich prüfe für Sie, ob Ihre geplante Anlage die Förderbedingungen erfüllt und unterstütze Sie beim Antrag.

Praxisbeispiele

  • Einfamilienhaus: Warmwasser-Solarthermie deckt 65 % des jährlichen Bedarfs.
  • Kombination mit Pelletkessel: Sommerbetrieb nahezu komplett solar.
  • Bestandshaus: Heizungsunterstützung reduziert Ölverbrauch um ~20 %.

Lohnt sich Solarthermie für Ihr Gebäude?

Ich erstelle eine individuelle Wirtschaftlichkeits- und Ertragsanalyse für Ihr Haus.